Reisehinweise

Staatsangehörige der Bundesrepublik Deutschland können mit ihrem gültigen Personalausweis, ihrem Reisepass oder einem vorläufigen Reisepass in die Schweiz einreisen. Reisepässe, die seit höchstens einem Jahr abgelaufen sind, werden ebenfalls anerkannt. Da die schweizerische Eidgenossenschaft nicht zur EU gehört, ist beim Grenzübertritt mit Kontrollen des Zolls zu rechnen.

Kinder und Jugendliche

Ein eigenes Ausweisdokument ist für Kinder und Jugendliche seit dem 26.06.2012 Pflicht. Daher reicht es nicht mehr aus, wenn ein Kinder-Eintrag im Pass der Eltern besteht, da dieser seit dem 26.06.2012 ungültig ist. Je nach Alter des Kindes müssen ein gültiger Kinderreisepass (bis 12 Jahre) oder ein gültiger Reisepass (älter als 12 Jahre) als Ausweisdokumente nachgewiesen werden. Auch wenn die Schweiz nicht zur EU gehört, ist ferner eine Einreise mit Personalausweis (Jugendliche ab 16 J.) möglich.

Allgemeine Reisehinweise

Insofern Sie mit dem PKW einreisen, sollten Sie darauf achten, dass auf allen Autobahnen und autobahnähnlichen Straßen Vignettenpflicht besteht. Der Preis einer Autobahnvignette beträgt derzeit 27 Euro. Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.swissinfo.org. Fahren mit Alkohol wird in der Schweiz ab 0,5 Promille geahndet.

Zollbestimmungen

Abgaben- und bewilligungsfrei dürfen Waren für den persönlichen Gebrauch eingeführt werden. Als Reisegut, das jeder Reisende zollfrei mitführen darf, gehören Artikel wie Kleidungsstücke, Schmuck, Laptop oder Fotoapparate. Voraussetzung für die Abgabenfreiheit ist, dass es sich um gebrauchte Artikel handelt und dieselben Gegenstände bei Ausreise wieder ausgeführt werden.

Ferner dürfen Personen ab 18 Jahren Tabakwaren und alkoholische Getränke in gewissen Mengen mitführen: maximal 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Pfeifentabak sowie höchstens 2 Liter Getränke mit bis zu 15% Vol. und ein Liter Getränke von über 15% Vol.

Arbeiten in der Schweiz

Seit dem 01. Juni 2007 benötigen Deutsche, die in der Schweiz arbeiten möchten, keine Arbeitsbewilligung mehr. Die Einholung einer Aufenthaltsbewilligung ist für diejenigen, die länger als 3 Monate in der Schweiz bleiben wollen, jedoch nach wie vor notwendig. Diese Aufenthaltsbewilligung erhält man gegen Vorlage des Arbeitsvertrages. Vor Arbeitsbeginn muss die Anmeldung sowie der Antrag auf Aufenthaltsgenehmigung bei der Einwohnerkontrolle der Wohngemeinde unter Vorlage des gültigen Reisedokuments, des Arbeitsvertrages oder der -bestätigung erfolgen. EU-Bürger der ursprünglichen 15 Mitgliedsländer (also auch Deutsche) haben freien Zugang zum schweizerischen Arbeitsmarkt. Sobald Sie einen Arbeitsvertrag in der Schweiz unterschreiben, unterliegen Sie dem schweizerischen Sozialversicherungssystem. Weitere Informationen für längerfristige Aufenthalte finden Sie unter www.imes.admin.ch.

Medizinische Hinweise

Impfungen

Für die Einreise in die Schweiz bestehen keine Impfvorschriften. Empfehlenswert ist aber sich hinsichtlich einer Zeckenimpfung beraten zu lassen, da es in bestimmten Teilen des Landes zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kommen kann.

Medizinische Versorgung

Für eine unkomplizierte und schnelle ärztliche Versorgung sollten Sie stets die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bei sich tragen, die die Versorgung und Kostenrückerstattung im Krankheitsfall für deutsche Staatsbürger regelt. Empfehlenswert ist es, zusätzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die bei schweren Erkrankungen oder Unfällen für einen Rücktransport von der Schweiz nach Deutschland aufkommt.

Währung

In der Schweiz wird mit den Schweizer Franken (CHF) bezahlt.